Unser
Leistungsspektrum

Wir bieten neben der normalen und verlängerten Mittagsbetreuung auch den offenen sowie den gebundenen Ganztag an Grund- und weiterführenden Schulen an. Im Zuge des Projekts "Kooperative Ganztagsbildung", an dem der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München derzeit gemeinsam arbeiten, möchten wir Vorreiter sein und in Kooperation mit den Schulen eine Kinderbetreuung für alle ermöglichen.

Die (v)MB ist ein Betreuungsangebot nach dem Pflichtunterricht zwischen 11:00 Uhr und 14.30 Uhr (MB) oder sogar darüber hinaus bzw. bis mind. 15:30 Uhr (vMB) an mind. 4 Tagen/Woche, welches vor allem an Grundschulen, bestehend aus Mittagsessen, Hausaufgabenbetreuung sowie Angeboten aus Sport, Musik, etc. installiert ist.

Die OGS bietet eine kostenlose Betreuung nach dem Pflichtunterricht bis mind. 16:00 Uhr, an mind. 4 Tagen/Woche und beinhaltet neben dem kostenpflichtigen Mittagsessen eine Hausaufgabenbetreuung sowie ein vielfältiges Angebot aus Sport, Musik etc.

Das gebundene Konzept ist durch den strukturierten Aufenthalt in der Schule bis 16.00 Uhr im Klassenverband als Ganztagsklasse gekennzeichnet. Der Unterricht verteilt sich auf den ganzen Tag, wobei sich Unterrichtsstunden mit Übungs- und Studierzeiten, sportlichen, musischen und künstlerischen Fördermaßnahmen und Angeboten sowie einem kostenpflichtigen Mittagessen abwechseln.

Seit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesregierung 2009 steht auch Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen der Besuch einer Regelschule offen.

Im Rahmen der Inklusion steigt der Bedarf an Schulbegleitern in allen Schulformen stetig an. Kinder mit geistiger, seelischer und körperlicher Behinderung benötigen im Schulalltag Hilfestellungen, die eine einzelne Lehrkraft alleine kaum geben kann. Als Lehrerin bzw. Lehrer von 20 bis 30 Schülern ist es nicht möglich, die Aufmerksamkeit nur auf einen Schüler zu richten. Zum einen würde der Unterricht leiden, zum anderen würden auch die übrigen Schüler irgendwann unruhig werden und zu stören beginnen. Wer ständig zerrissen ist, zwischen den Anliegen des förderbedürftigen Kindes und der übrigen Klasse, steht auch bei größtem Engagement vor einer praktisch unlösbaren Aufgabe. Zumal oft auch keine entsprechende Qualifikation als Sonderschullehrkraft vorliegt. Aus diesem Grund ist zusätzliche Unterstützung vonnöten, welche durch einen Schulbegleiter sichergestellt werden kann. Denn nur so kann eine gelungene Inklusion erreicht werden.

Die Schulbegleitung zielt auf eine erfolgreiche Eingliederung des Schülers in die Klassen- und Schulgemeinschaft ab. Die Hilfestellungen bezwecken die Befähigung zu möglichst selbstständigem Handeln. Integrationshelfer (=Schulbegleiter) schreiten daher nur ein, wenn das Kind eine Aufgabe und/ oder eine Handlung nicht alleine bewältigen kann. Sobald dies der Fall ist, zieht sich der Helfer nach und nach etwas mehr zurück. Wenn Sie als Elternteil hiervon betroffen sind und Hilfe benötigen, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam eine Lösung, die für alle Beteiligten eine spürbare Verbesserung der Situation mit sich bringt.



Zu den wesentlichen Aufgaben eines Schulbegleiters gehören beispielsweise:

  • Betreuung des Schülers auch in Situationen, in denen nicht immer eine Lehrkraft anwesend ist: in den Pausen, auf dem Schulweg, im Schulgebäude, während Klassenfahrten oder anderen schulischen Veranstaltungen.
  • Die Art der Unterstützung ist immer von dem individuellen Bedarf des Schülers abhängig. Die Hilfe bei der Verwendung von Werkzeugen und Geräten, beim Umziehen für den Sportunterricht oder beim Toilettenbesuch können beispielsweise bei körperlich eingeschränkten Kindern dazu zählen.
  • Besonders autistische Schüler benötigen oft Hilfe bei der Kommunikation mit den Mitschülern und den Lehrerinnen und Lehrern.
  • Für manche Kinder sind immer wieder Auszeiten nötig, in denen sie mit dem Schulbegleiter den Unterrichtsraum verlassen können.
  • Haben die Schüler Schwierigkeiten, Regeln einzuhalten, helfen Schulbegleiter die Regelverletzungen besser wahrzunehmen, Regeln zu verstehen und besser befolgen zu können.
  • Dazu zählt es auch, den Schülern aufzuzeigen, wie sie stressbehaftete Situationen umgehen können, die Arbeit an der Frustrationstoleranz und der Bewältigung von Stress.
  • Sie unterstützen den Schüler, möglichst konzentriert und fokussiert am Unterricht teilzunehmen.
  • Sie achten darauf, dass der Schüler sich nicht in gefährliche Situationen bringt oder das Schulgelände verlässt.
  • Schulbegleiter können darüber hinaus Halt geben, wenn die Schüler emotionalen Beistand benötigen.
  • Die Anwesenheit vertrauter Schulbegleiter soll den Schülern Sicherheit geben.

Im Rahmen der Ganztags- und Nachmittagsbetreuung bieten wir den Schülern und den betroffenen Familien, in Form von Beratungsgesprächen (einzeln oder in Gruppen), jederzeit unsere Hilfe an. Und ganz egal, mit welchem Anliegen sie zu uns kommen: Unsere qualifizierten Mitarbeiter haben langjährige Erfahrung im Umgang mit schulischen sowie häuslichen Konflikten.

Besonders hervorheben möchten wir unsere Arbeit im Bereich Familienmediation & Coaching rund um das Thema AD(H)S im Kindes- und Jugendalter sowie der häufig damit verbundenen Begleiterkrankungen (z. B. Depressionen, LRS oder Dyskalkulie). Aber auch bei Lernentwicklungsstörungen und Hochbegabung stehen wir allen Betroffenen beratend zur Seite.